Die Namen der Opfer

In einer weltweit einmaligen Kooperation hat die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel ihre etwa 3,2 Millionen Namen umfassende Sammlung von während des Holocaust ermordeten Juden für den Berliner "Ort der Information" zur Verfügung gestellt. An vier Terminals im Ort der Information können Besucher in dieser Datenbank nach Holocaust-Opfern und den Zeugnissen von Überlebenden, den so genannten "Pages of Testimony", suchen.
Da die Suche in der Datenbank von Yad Vashem über eine Internetverbindung geschieht, wurde diese so in die Anwendung eingebunden, dass die Internetseiten - ohne Browserleiste - im Inhaltsbereich des Bildschirms erscheinen. Damit ist gewährleistet, dass die Nutzer keinen direkten Zugriff auf andere, nicht benötigte Browserfunktionen haben. Ein "freies Surfen", das Verlassen der Datenbankseite oder ein Beenden des Programms ist somit ausgeschlossen.
Der Besucher kann sich die Gedenkblätter und bestimmte Ansichten der Suchergebnisse ausdrucken. Die Druckfunktion wurde dafür so umgesetzt, dass nur bestimmte, durch einen URL-String markierte Seiten ausdruckbar sind. Da der Ausdruck nur über einen zentralen Drucker an der Informationstresen möglich ist, wurde eine obligatorische Namenseingabe mit der Druckfunktion verknüpft und dieser Name als Kennung mit in den Ausdruck integriert.
Eine mittels Flash animierte Hilfe/Guided Tour führt die Besucher in die Benutzung der Datenbank ein und zeigt Schritt für Schritt den Ablauf des Suchprozesses. Begleitende Texte ergänzen diese Informationen. Ein einführender Film informiert über die Gedenkstätte Yad Vashem und die "Halle der Namen".
Alle Filme sowie die Internetpräsenz von Yad Vashem existieren in zwei Sprachvarianten (englisch/deutsch), die Software wurde daher so programmiert, dass jederzeit ein Sprachwechsel möglich ist. Eine Zeitautomatik sorgt dafür, dass bei längerer Nichtnutzung des Terminals automatisch der Einführungsfilm startet und als Schleife abgespielt wird. 
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