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FilmE-LearningRedaktionReferenzenAwards        06.02.2012
   
   


 
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Film: Lebensmittelallergien auf der Spur

Die junge, von der DFG-geförderte Nachwuchswissenschaftlerin Natalija Novak steht im Mittelpunkt eines etwa drei Minuten langen Films, den die MMCD im Auftrag der DFG produziert hat. Dr. Novak erforscht die Ursachen von Allergien und wie Therapien für die Betroffenen verbessert werden können.



Ziel des Films ist es, die wissenschaftlichen Inhalte ihrer Arbeit zu vermitteln und die verschiedenen Tätigkeiten der Forscherin - Laborarbeit, wissenschaftlicher Austausch mit Kollegen, Arbeit mit Patienten - vorzustellen.

 

Insbesondere die Vorstellung der wissenschaftlichen Tätigkeit Novaks, die Erforschung der molekularen Grundlagen der Allergieentstehung, war sowohl konzeptionell als auch filmtechnisch wegen seiner abstrakten Thematik äußerst anspruchsvoll. Zur optimalen Visualisierung wurden die Realbilder mit Spezialeffekten versehen und durch grafische Animationen ergänzt.

 

Die Animationen:  Abstraktes begreifbar machen
Ausgehend vom Realbild einer isolierten DNA zoomt der grafisch gestaltete Aufbau der Erbsubstanz aus Basenpaaren auf und demonstriert in der Animation die Funktionsweise des genetischen Codes. Die Bedeutung von Mutationen wird angedeutet durch eine Überblendung vom Gesicht der Forscherin in eine Matrix aus Basenkürzeln, in denen Punktmutationen - verdeutlicht durch aufleuchtende und farbig herausgehobene Buchstaben - entstehen.

 

Die Realaufnahmen: Blick in Labor und Sprechstunde
Die Realaufnahmen lassen den Betrachter unter anderem an einer typischen Allergiesprechstunde der Forscherin an der Abteilung für Dermatologie der Universität Bonn teilhaben. Das dabei entnommene Blut wird auf seinem Weg durch die verschiedenen Labore bis hin zur schrittweisen Isolierung der DNA verfolgt. Um eine höchstmögliche Qualität zu erzielen, wurden Teile der Sequenzen zusätzlich digital nachbearbeitet und in ihrer Tonung an eine einheitliche Farbsprache angeglichen.

 

Die Atmosphäre: Sprache, Laborgeräusche und Musik
Durch die Kombination von vor Ort aufgenommenen Sounds, wie Laborgeräuschen oder den O-Tönen der Interviews, mit zusätzlichen Soundeffekten, einem Sprecher aus dem Off und einer eigens komponierten Filmmusik wird eine atmosphärische Verdichtung erreicht und gezielte Akzente gesetzt.


 

Projektinfos


 
 








Herausstellungsmerkmale


Wissenschaftskommunikation
Konzeption und Drehbucherstellung
Visualisierung abstrakter Inhalte durch Animationen
Interviews und Laborszenen
Film, Schnitt und Postproduktion

 

Kunde/Partner


Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn

 

Ausgewählte Projekte


Maßarbeit
Orientierung
Elektronenmikroskopie
Gravitation
Himmelsbeobachtung
Klimawandel
Wetterbericht
Holocaust Denkmal
Lebensmittelallergien
Nanotechnologie
Meeresforschung
Gold der Skythen
Hochwasser
       
       
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